Hilde Radusch – erhält ein Ehrengrab

Mit dem regierenden Bürgermeister Müller (SPD) ist das Ehrengrabprogramm für Berlin wieder aktiviert worden. In diesem Jahr werden siebzehn verstorbene Menschen vorgeschlagen, deren Gräber für 20 Jahre von öffentlicher Hand gesichert werden.

Es sind auch vier Frauen als Neunennung plaziert: Auf 17. Position gelang es uns – Miss Marples Schwestern Berlin/Heidelberg-Mannheim, Anja Kofbinger Bündnis 90/Grüne Berlin – Hilde Radusch zu platzieren.

Nach Rut Brandt, Bärberl Bohley und Hannah-Renate Laurin bekommt Hilde Radusch als Frauenrechtlerin und lesbische Aktivistin ein Ehrengrab.

Am Sonntag, den 6. November  2016 wird die ehrenvolle Steinübergabe sein, auf dem Alten St. Matthäus Kirchhof in Schöneberg sein: 15 Uhr Kapelle.

Über das Programm wird folgend berichtet.

 

 

 

 

 

Rettet das Radusch Grab

1994 verstarb Hilde Radusch. Zwanzig Jahre danach liefen die Grabrechte aus und es drohte die Gefahr, dass das Grab der antifaschistischen Widerstandskämpferin und lesbischen Akteurin der Neuen Frauenbewegung eingeebnet werden sollte.

Durch private Initiativen von Miss Marples Schwestern Berlin-Heidelberg/Mannheim und von Frauentouren Berlin konnten die Grabrechte gesichert werden. Rundgänge und Geburtstagsversanstaltungen zu Raduschs Ehrentag  im Cafe Finovio auf dem Friedhof ermöglichten die Grabpfelge zu sichern.